Bochum Geheimtipps – überraschende Orte im Revier

Auf den ersten Blick kann es die Revier-Metropole nicht mit Köln oder Düsseldorf aufnehmen. Doch auf den zweiten Blick stellen Besucher fest, dass die Stadt ein breites und vor allem überraschendes Angebot hat: Kultur, Kulinarik und Kuriositäten – meine Bochum Geheimtipps bieten all das.

Der Schlosspark Weitmar

1. Der (vielleicht) schönste Botanische Garten Deutschlands  

Wer Pflanzen liebt und/oder gerne fotografiert, wird im Botanischen Garten der Ruhr-Uni Bochum glücklich. Über 15.000 Pflanzenarten aus allen Teilen der Erde wachsen und gedeihen in dem Garten, verströmen ihren verführerischen Duft und bieten einzigartige Fotomotive. Originelle Führungen und Events – wie die Chili-Verkostungen im Herbst – runden das Programm ab. Der Eintritt ist kostenlos und im Herzen des Gartens gibt es einen historischen Gutshof mit kreativer Küche.

2. Ausflug zum Kloster Bochum Stiepel

Mitten in Bochum und trotzdem ausgesprochen idyllisch liegt das Zisterzienserkloster Stiepel. Jedes Jahr strömen zehntausende Pilger zur Kirche des Klosters, die als wichtigster Marienwallfahrtsort im Bistum Essen gilt. Bücherfreunde besuchen den Ort wegen der bedeutenden Bibliothek, die bei Führungen besichtigt werden darf und an „Der Name der Rose“ erinnert. Und Fans hochprozentiger Tropfen schätzen den selbsthergestellten Gin, sowie die Liköre der Zisterzienser, die im Klosterladen verkauft werden. Rund ums Kloster verlaufen idyllische Wanderwege bis runter zur Ruhr.

3. Fit im Park – kostenlose Bochum Geheimtipps

Jeden Sommer bietet die Stadt ein hochkarätiges, kostenloses Sportprogramm für Bewohner und Besucher. Die Outdoor-Kurse finden an schönen und zum Teil auch außergewöhnlichen Orten statt, wie dem Bergbaumuseum. Noch bis zum 10. August 2025 wird vom sanften Yoga bis zum schweißtreibendes Cardio-Boxing alles geboten, was das Sportlerherz begehrt.   

4. Das (vielleicht) schönste Café in Bochum

Mitten im Schlosspark Weitmar liegt das Café Baristoteles. Es begeistert bereits durch seine Optik: Ein moderner Glaskubus verschmilzt mit den Ruinen von Haus Weitmar, einem Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das Innere kombiniert Bergbau-Elemente mit recycelten Materialen, wie alten Kirchenbänken, und historischen Maschinen. Über allem liegt ein intensiver Kaffeegeruch – denn hier wird selbst geröstet. Jeder, der das Café betritt, spürt sofort die besondere Atmosphäre, so ist der Ort auch offizielle Außenstelle des Standesamtes Bochum.

5. Das Museum unter Tage (MuT)

Gleich gegenüber vom Café Baristoteles liegt der Eingang zu einem unterirdischen Museum. Über strahlend weiße Treppen gelangen Besucher zum Museum unter Tage (MuT), wo eine Dauerausstellung mit spannenden Multimedia-Installationen und wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden. Viele Menschen schätzen die Kombination von Museumscafé, was das Baristoteles offiziell ist, mit der ungewöhnlichen Untertage-Architektur.

6. Wiedereröffnung des Chinesischen Gartens in Bochum

Mitte August ist es soweit: Die chinesischen Kunsthandwerker kehren in ihre Heimat zurück und der Garten „Qian Yuan“ öffnet seine Pforten wieder für Besucher. Der verwunschene Ort ist neben dem Chinesischen Garten in Duisburg der einzige seiner Art in NRW und von außerordentlicher Schönheit. Davon kann sich jeder Besucher beim kostenlosen (!) Besuch überzeugen. Die erste öffentliche Führung nach der Wiedereröffnung wird am 16. August 2025 stattfinden, eine weitere am 20. September.

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