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Grüne Laubtunnel, die im Sommer Schatten spenden, und rotbraune Felswände, die ans australische Outback denken lassen: Der Pingenwanderpfad in Kall begeistert bereits optisch – dazu kommt eine unterhaltsame Geschichtsvermittlung: Auf informativen Schautafeln erzählt der Rundweg aus der Bergbauvergangenheit der Region.

Was zeichnet den Eifel Wanderweg aus?
Die Verknüpfung von Regionalgeschichte und Landschaftsgenuss macht den Pingenwanderpfad sowohl für Wanderfreunde als auch für Geschichtsfans spannend. Mit einer überschaubaren Länge von nur 12 Kilometern ist die mittelschwere Tour auch für weniger trainierte Ausflügler zu empfehlen. Für Kinderwagen und Rollstuhlfahrer ist die Tour allerdings nicht geeignet.

Start und Ziel am Bahnhof in Kall
Alle, die mit dem Zug nach Kall fahren, fallen direkt von der Bahnhofshalle auf den Pingenwanderpfad. Denn er startet direkt am Bahnhof bzw. dem benachbarten Rathaus. Eine durchgängige, gut sichtbare Beschilderung macht ihn auch für App-Muffel angenehm.

Geschichtsvermittlung en passant – 21 Schautafeln
Der Pingenwanderpfad in Kall ist eine Kooperation des örtlichen Eifelvereins und dem Geologischen Institut der RWTH Aachen – was für seine Qualität birgt. Die Wanderexperten des Eifelvereins haben die schöne Streckenführung ausgearbeitet und die Aachener Wissenschaftler den geologischen und historischen Kontext beigesteuert. So erfahren Wanderer, dass in der Region bereits die Römer Bergbau betrieben haben.

Was sind überhaupt Pingen? Kurz erklärt
Eine Frage beschäftigt alle, die den Weg laufen: Was sind überhaupt Pingen? Sie sind Relikte der Bergbauvergangenheit und bezeichnen verlassene Erzgruben oder Schürfstellen. Rund um Kall soll es davon rund 2.000 geben. Und viele davon liegen gut sichtbar im Wald.
Infos und Fakten zum Pingenwanderpfad in Kall
- Start/Ziel: Bahnhof bzw. Rathaus Kall
- Länge: Rundweg von 12 Kilometern
- Dauer: 3 – 4 Stunden
- Streckenverlauf: mittelschwere Tour mit 236 Meter Auf- und Abstieg
- Besonderheit: 21 Schautafeln mit spannender Regionalgeschichte
- Natur-Highlights: Das Naturschutzgebiet Heidemoor Kindshardt

Kall, die Nationalparkgemeinde
Am Kaller Bahnhof startet nicht nur der Pingenwanderpfad, sondern auch der Nationalpark-Shuttle. Die Busse bringen Ausflügler direkt ins Herz des Nationalparks: Zu den bekannten und beliebten Zielen wie Vogelsang, Wilder Kermeter sowie Kloster Mariawald. Und fußläufig vom Bahnhof liegen weitere Eifel-Highlights: der Ausweichsitz der Landesregierung, in dem aufregende Erlebnisführungen stattfinden, und das Kloster Steinfeld.
Übernachtungstipp für Kall
Wer vor Ort verlängern will, findet im altehrwürdigen Kloster Steinfeld ein modernes Gästehaus* mit allem Komfort. Dazu auf dem Klostergelände ein lauschiges Café mit hausgemachten Eifel-Gerichten, einen kleinnen Klosterladen und den idyllischen Garten der Stille. Gleich drei Gründe, den Aufenthalt rund um Kall in der Eifel zu verlängern.



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